Als Auftakt zur Remi-Werkstatt-Tagung stellte Katrin Liebers ideengeschichtliche Spuren adaptiven Unterrichts und aktuelle Herausforderungen inklusiver Pädagogik in den Mittelpunkt ihres Vortrags. Nach einer Klärung des Konzepts von Adaptivität zeichete sie anhand von ausgewählten Quellentexten historische Ideen seit der Antike nach.
Ihr Fazit lautet, dass seit Tausenden von Jahren in der Pädagogik über die Anerkennung der Verschiedenheit von Kindern und die Notwendigkeit der Anpassung von Klassenunterricht diskutiert wird und dafür seit jeher Maßnahmen der Anpassung hinsichtlich Aufgabenschwierigkeit, Individualisierung der Rückmeldungen sowie einer responsiven Haltung der Lehrpersonen eingefordert wird.